Teledermatologie wird ausgelotet

| 21. April 2016

LEIPZIG – Zurzeit werden im PsoNet Leipzig/Westsachsen prak­tikable Möglichkeiten für den Einsatz der Teledermatologie aus­gelotet. Das berichtet der Sprecher des Netzes, Prof. Joachim Barth. Anlass ist das Projekt „Teledermatologisch integrierte On-time-Versorgung von Psoriasispatienten in Klink und Praxis“, das Prof. Uwe Paasch, Oberarzt an der Universitätshautklinik Leipzig und niedergelassen im nahegelegenen Taucha, initiiert hat. Dafür wurde er Ende des letzten Jahres mit dem Preis des PsoNet Leipzig/Westsachsen ausgezeichnet. Kern des Konzeptes ist ein Telekonsil zwischen niedergelassenem Hautarzt und Klinik. Dabei kann der Patient mit der entsprechenden Bildtechnik von Kopf bis Fuß betrachtet werden, während die Dermatologen gemeinsam Therapievorschläge erörtern. „Damit entfallen lange Wartezeiten und weite Wege in die Klinik“, betont Paasch, in dessen Praxis die Technik bereits läuft. Das Preisgeld wird nun verwendet, um zwei weitere Praxen anzuschließen. Zudem soll das dann startende Pilotprojekt evaluiert werden. „In einem Jahr wissen wir sehr viel genauer, ob es im Alltag wirklich klappt, was wir uns für eine bessere Versorgung der Patienten in der Theorie ausgedacht haben“, so Paasch.

 

Category: Leipzig / Westsachsen, Regionale Netze

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