WHO könnte beflügeln

| 14. November 2014

DRESDEN/LEIPZIG – Im PsoNet Dresden werden zurzeit gemeinsam mit dem PsoNet Leipzig Möglichkeiten ausgelotet, die Netzarbeit vor dem Hintergrund der WHO-Entscheidung, Schuppenflechte auf die gesundheitspolitische Agenda zu setzen, weiter auszubauen und zu intensivieren. Das berichtet PsoNet-Dresden-Sprecher Prof. Gottfried Wozel, stellvertretender Leiter des Psoriasis-Zentrums am Universitätsklinikum Dresden.

Dabei gehe es auch darum, ein neues Netzwerk zu gründen, das die Anerkennungsrichtlinien der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen erfülle, um eine entsprechende Förderung zu erhalten. Dazu sollen auch weitere Fachdisziplinen wie Rheumatologen mit ins Boot geholt werden. „Die Zusammenarbeit zwischen Klinikern und niedergelassenen Dermatologen läuft im Dresdner PsoNet im Kleinen bereits gut“, betont Wozel. Jetzt solle aber versucht werden, die Netzarbeit qualitativ auf eine neue Ebene zu heben. Die Idee dazu beruht auf der Entscheidung der WHO im Mai dieses Jahres, Schuppenflechte in den Kreis der nicht-infektiösen Erkrankungen aufzunehmen, die weltweit größerer Anstrengungen des öffentlichen Gesundheitswesens bedürfen als bislang.

Category: Dresden, Regionale Netze

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