Vernetzung mit anderen Fachgruppen im Aufbau

| 6. November 2014

ESSEN – Bei dem 13. Qualitätszirkel(QZ)-Treffen des PsoNet Ruhr wurden die aktuellen Empfehlungen zum Impfen unter immunsuppressiver Therapie besprochen und Empfehlungen für die Praxis gegeben. Das berichtet Dr. Andreas Körber, Oberarzt an der Hautklinik des Universitätsklinikums Essen. „Darüber hinaus haben wir vereinbart, dass zeitnah eine Übersicht für die teilnehmenden Kooperationspartner erstellt wird, in der übersichtlich alle möglichen und nicht möglichen Impfungen zusammengestellt sind“, so Körber weiter.

Für die kooperierenden Hausärzte hat das Netz einen Begleitbrief entwickelt, der Patienten unter Immunsuppression mitgegeben werden kann. Ebenfalls vorgestellt und diskutiert wurde das Thema Biosimilars.

Zur verbesserten transsektoralen und interdisziplinären Vernetzung erhalten bis zum nächsten QZ alle Rheumatologen ein Anschreiben mit FAX-Rückantwortbogen, in dem mögliche Szenarien zur zeitnahen Vorstellung von Patienten aus dem PsoNet Ruhr evaluiert werden sollen. Ziel sei es, so Körber, Patienten mit einem hochgradigen Verdacht auf eine Psoriasis-Arthritis zeitnah und bereits soweit möglich vordiagnostiziert vorstellen zu können, idealerweise mittels standardisierter FAX-Anmeldung. An diesem Projekt werden die Rheumatologen teilnehmen können, um deren Wunsch nach einer zeitnahen dermatologischen Vorstellung zu ermöglichen. „Außerdem werden die seit etwa zwei Jahren bestehenden Behandlungsalgorithmen bis Ende des Jahres aktualisiert und gegebenenfalls angepasst“, erläutert der Netzsprecher einen weiteren Schwerpunkt.

Category: Regionale Netze, Ruhr

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